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"Keine große Sache" hatte der alte Halunke am Telefon gesagt. Ich hätte es besser wissen müssen. Hatte ich diesen Spruch doch erst vor einiger Zeit von Froschmann Mutter am Telefon parallel zu seinem obligatorischen Tee-Geschlürfe gehört. Um mich kurze Zeit darauf in etwa 12 000 Meter Höhe irgendwo weit im Osten mit einer HALO Ausrüstung und einem Ingenieur vor dem Bauch wieder zu finden...

Gut der Ingenieur war weiblich, hübsch und sollte sich in der Folge der Mission als ... aber das ist eine ganz andere Geschichte und gehört hier auch gar nicht her. Wer darüber mehr wissen möchte sollte die Roten Generäle fragen, obwohl auch die eine ganz andere Geschichte erzählen würden.

"Keine große Sache" sollte auch so gar nicht zu der Tatsache der Teilnahme von Froschmann Pit passen. Gut es mussten diesmal tatsächlich keine Kühltasche in den Ausmaßen eines Kleinwagens einer siebenköpfigen Familie durch die Gegend geschleppt werden. Froschmann Pit hatte kurz vorher wohl noch einen Harry Potter Roman gelesen und es irgendwie 
geschafft die Tasche von Hermine Granger in Tupperdosenform zu bringen. Dort drinnen befand sich die kalte und karge Minimal-Verpflegung. Ich könnte heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob sich die acht Flaschen Wein dort drinnen auch versteckten. Nur, dass die obligatorische Flasche Port von einem der Anwärter mitgeführt wurde und dass nach der versprochenen kargen Verpflegung meine Waage eine Gewichtszunahme in einem zweistelligen Bereich anzeigte.

Die strebsamen Froschmann Dako und der ihm seit einiger Zeit nicht mehr von der Seite weichende Anwärter Nebelkrähe (bringt gerne auch den Müll raus und hilft beim tapezieren) waren schon vor allen anderen vor Ort und gingen einem Hinweis auf eine ehemalige Krankengymnastik-Schule in einem Kurort in einem der schönen deutschen Mittelgebirge nach. Es gab Hinweise auf ein Rudel paarungsbereiter weiblicher Physiotherapeutinnen, die sich dort in geheimen Kellerräumen vier Stockwerke unter der Erde aufhalten sollten. Diese galt es zu befreien und dem Genpool des an Überalterung leidenden Kurortes zu zuführen. Dieser NMA (Neben-Missions-Auftrag) erreichte die Männer über die üblichen Kommunikationskanäle von Froschmann Mutter nach dem Motto "Da ihr da ohnehin schon in der Gegend seid, könnt ihr doch auch mal eben ..." Das übliche Leben in der Lage.

Die Fahrt in das Operationsgebiet war diesmal herrlich ereignislos. Weder war eine Reparatur eines wenig vertrauenswerten russischen Fluggerätes noch das Aufblasen von mit Löchern versehenem NVA Material notwendig. Dafür bewunderte ich umso mehr die grandiose Tarnung von Anwärter Hase als reihenhausbewohnender Familienvater. Hier wurde mir einmal wieder deutlich vor Augen geführt, über welch schier unerschöpflichen Möglichkeiten der Legendenbildung Froschmann Mutter verfügt. Mutter kümmert sich um die seinen, selbst um Anwärter.

Mit erreichen des FTP (Froschmännlicher-TreffPunkt) ein kurzer FRB (Froschmännlicher-Rundum-Blick), ein gespanntes Hören in die Finsternis. Diesmal nichts als Stille. Kein panisch versagender Magnetschalter in der Stille der Nacht. Keine adoleszenten Homo sapiens in geliehenen Kraftfahrzeugen die gerade die Horrorerfahrung ihres Lebens machen und die die elementarsten Kenntnisse über das Bewegen von Kraftfahrzeugen nicht beherrschen. Nach dem SFMBR (Standard-FroschMann-Begrüßungs-Ritual) demonstriert Froschmann Pit, sofort nachdem Anwärter Nebelkrähe wieder atmen kann, seine neuesten Tanzschritte, die er als Dozent des ewig ausgebuchten Kurses "Angstfreies Tanzen im Bunker" an der VHS Hamburg seinen Schützlingen beizubringen versucht. Danach gehen schlagartig auch die letzten Lichter im Kurort aus. Es erfolgt eine geradezu langweilige Infiltration in eine wunderbar aufgeräumte Küche (wurde bereits erwähnte das Anwärter Nebelkrähe auch gerne tapeziert und den Müll rausbringt?). Riecht es nicht sogar ein wenig nach frischer Farbe? Gleich zu Beginn der, die ganze Nacht andauernde, Einsatzbesprechung wird der von Froschmann Rabe liebevoll mitgeführte Sondermüll als Verpflegung kollektiv verweigert. So müssen sich die Männer diesen Abend mit acht Flaschen hochwertigste Weine aus den unergründlichen Tiefen von Froschmann Pits Weinkeller den Abend schön trinken. Ein schlimmes Schicksal. Erst die finale Flasche Portwein erzeugt bei den durchtrainierten Männern die nötige Bettschwere. Genau seit diesem Abend kursiert in dem Kurort die Sage von dem spukenden Haus, in dem die durch die Prüfung durchgefallenen Physiotherapeutinnen des Nachts noch heute lautstark ihr Unwesen treiben und wüste Partys feiern. Wüssten die Bewohner die ganze Wahrheit, würden sie nicht mehr so ruhig schlafen.

Die üblichen nächtlichen Besucher bleiben bei dieser Mission aus. Einige der Kameraden beherrschen mittlerweile eine geradezu angsteinflößende Schlafweise. Erst im morgendlichen Licht des beginnenden verregneten Tages trauten sich zwei "Fotografen" dem nächtlichen Spuk auf den Grund zu gehen, näherten sich aber in unprofessioneller Weise so laut an, dass alle Männer ihren morgendlichen Kaffee unverzüglich nach Verteidigung des Lagerplatzes einnehmen können.  Während des dann folgenden morgendlichen Fitnesstrainings stellt Froschmann Pit aufgrund von sachfernen Kommentaren mit Erschrecken eine für ihn ungewohnte Bewegung im Zentimeterbereich fest. Weitere Details sind leider VS.

Die Befreiung der verschollenen Krankengymnastinnen gestaltetet sich schwieriger als erwartet. Wo in diesen verwinkelten Räumlichkeiten werden sie gefangen gehalten? Gibt es verborgene Räume oder gar Stockwerke? Wo ist der Eingang zu dem versprochen vier Stockwerke tiefen Keller? Diverse zurückgelassene Bewerbungsunterlagen und Fotoalben bringen die Männer letztlich auf die richtige Spur. Während der lebensgefährlichen Erkundung finden die Männer plötzlich frische abgenagte Knochen. Daneben eine dieser doofen Hipp-Hopp-Kappen. Konnte ich diese nicht erst heute auf dem Haupt eines der morgendlichen Besucher sehen? Doch es bleibt keine Zeit dieser sicherlich interessanten Fragestellung nachzugehen. Sieht doch der Auftrag von Froschmann Mutter ganz eindeutig nicht die Rettung unvorsichtiger Fotografen vor.

Schließlich finden die Männer ein weibliches Wesen, welches als solches nicht sofort auf den ersten Blick zu erkennen ist. Erst die Unerschrockenheit gepaart mit dem nötigen Sachverstand von Froschmann Dako bringt die Erkenntnis, dass aufgrund der jahrelangen Einzelhaft die letzte verbliebene Physiotherapeutin so gut getarnt die Jahre unerkannt überleben konnte. Froschmann Dako bekam zu Dank noch einen Kuss und die Dame rollte von dannen. Die Kameraden gönnen ihm diesen Genuss ohne Neid.

Auf der dann folgenden Fahrt zum neuen Operationsgebiet verabschieden sich die (Geschmacks)Nerven von Froschmann Rabe und dem UCT-A Hase im Bereich des Kau- und Kommunikationsapparates durch unvorsichtige Speisewahl in einer örtlichen Pommes-Bude.

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