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Operation Zinna

 


Dienstagabend, 33 U 370343 5768789
Froschmann Rabe und der UCT-A* Dako treffen als Vorhut am Einsatzort ein. Das Ziel des Tages ist, in Forst Zinna, einer ehemaligen Trainingskaserne der GSSD, einen angemessenen LUP (lying up point) für die nächsten Tage zu erkunden. Dabei darf die Bezeichnung LUP in diesem Zusammenhang keinesfalls wörtlich genommen werden, denn die Männer werden während dieser Mission unzählige Kilometer hinter sich bringen.

Zu Beginn der Operation knüpft die Vorhut Kontakt zu weiblichen, doggenbewehrten und mit Luftgewehren bewaffneten Einheimischen, die das Areal offenbar für semimilitärische Schießübungen nutzen. Rabe und Dako geben sich als Spaziergänger aus und erlangen so schnell das Vertrauen der sonst mißtrauischen Bevölkerung. Rabe lässt den Anwärter keine Sekunde aus den Augen und beauftragt ihn mit der kniffeligen Aufgabe, aus den zahllosen Häuser DAS richtige Objekt auszuwählen, das eines nachreisenden Froschmann Rehleins würdig wäre.

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Mittwoch, Forst Zinna, überall und nirgens
Die Wahl des Anwärters war vortrefflich und so begeben sich Rabe und Dako auf Erkundungstour im Einsatzgebiet. Man möchte Rehlein möglichst viele aufgeklärte Leckerbissen präsentieren können, ohne ihn mit unfotogenem Dreck zu langweilen. Viele Kilometer legen die Männer zurück, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Am frühen Mittwochabend ist es dann endlich so weit. Froschmann Rehlein trifft am Einsatzgebiet ein und wird dort von einer Kontaktagentin und dem Schutz zweier TEK (Taktische Einsatz Köter) abgesetzt. Auch heute treiben sich Zivilisten am Zugangskorridor herum, so dass äußerst feinfühlige Infiltrationstechniken erforderlich sind. Die bereits anwesenden Kameraden haben selbstverständlich Rehleins Eintreffen mittels installierter Frühwarnanlage registriert, auf die jedoch aus Geheimhaltungsgründen nicht weiter eingegangen werden kann. Es erfolgt die übliche herzliche Begrüßung mit anschließender Verköstigung aller Einsatzkräfte, die selbst einen handgeschüttelten Cuba Libre nicht vernissen lässt.

Donnerstag, immer noch Forst Zinna
Der frühe Vogel und seine Freunde machen bereits bei Sonnenaufgang derart viel Theater, dass die ausgeruhten Männer nichts mehr in ihren Schlafsäcken hält. Rabe und Dako brennen darauf, Rehlein die Highlights des Einsatzgebietes zu präsentieren. Zuvor begrüßen die Männer jedoch noch ihren Gast Daniel, der extra aus der Fremde angereist ist, um die Einsatzgruppe mit frischen Brötchen zu versorgen.

Rabe und Dakos Auswahl der örtlichen Highlights ist wirklich vortrefflich, der sorgsam ausgewählte Weg führt vorbei an Schwimmbädern, Panzerwaschanlagen, Turnhallen, Heizwerke und ähnlichen Anlagen. Selbst scharfe Munitionsfunde unterschiedlicher Kaliber stehen auf dem Programm. Unterwegs durchstreifen die Männer immer wieder ausgedehnte Hindernispacours. Rehlein ist zufrieden mit der Vorarbeit der Männer und kann in das Mutter-HQ per Funk eine erfolgreiche Verrichtung vermelden.

Doch dann passiert das Unvorstellbare: in einer unachtsamen Sekunde streift der mitreisende Daniel Rehleins Arm, als er ihm im Gehen ein Fundstück zeigen will. Die froschmännliche Dokumentationsausrüstung gleitet dem Einsatzleiter aus der Hand und schlägt mit dem Objektiv auf dem Betonboden auf. Die Katastrophe wird nur durch den vorbildlich aufgesetzten Hochleistungs-UV-Filter verhindert, der einen Großteil der Energie aufnimmt und entsprechend deformiert wird. Später kann Rehlein dann durch eine feinfühlige Reparatur mittels Leatherman den hochkomplizierten Mechanismus wieder in Gang setzen, so dass die weitere Missionsdokumentation nicht gefährdet ist. Daniel hat übrigens keinerlei Repressalien zu befürchten, Gastfreundschaft spielt auch in schwierigen Situationen bei Froschmännern eine große Rolle.

Menschen russischer Abstammung tummeln sich ebenfalls auf dem Gelände. Der Versuch, an Interna zu gelangen, scheitert leider an sprachlichen Barrieren, die auch Dako als Sprachvermittler nicht ausräumen kann.

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Freitagmittag, Naturschutzgebiet Heidehof, ehemaliges Bombodrom, 33 U 381000 5761000*

Die Männer bekamen Hinweise eines Kontaktagenten aus Berlin über zwei gut erhaltene, unterirdische Bunkeranlagen. Dank der Koordinaten werden die Bauwerke schnell und präzise gefunden. In der Tat zeigt sich aufgrund der versteckten Lage nur ein geringer Grad an Vandalismus. Aus diesem Grund können die genauen Koordinaten auch an dieser Stelle nicht veröffentlicht werden. Bei der Anlage handelt es sich um ein Gefechtsführungszentrum der Rückwärtigen Führungsstelle der 1. Westfront. Das über 700m2 große Bunkersystem ersteckt sich teilweise über zwei Etagen und befindet sich zwischen sechs und acht Meter unter der Erdoberfläche. Die Eingänge wurde kunstvoll als Holzstapel getarnt, die hinabführenden Treppen sind dunkel, schmutzig und steil. Dank der mitgebrachten technischen Ausrüstung ist die Bunkertür schnell geöffnet, ein kalter, modriger Duft strömt den Männern entgegen. Nach ausgiebiger Dokumentation aller Details machen sich die Männer zu nächsten Wegpunkt auf und auch dort erwartet sie ein unterirdisches Schmuckstück, das sich tief im Wald verbirgt.

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Auch der zweite Satz Koordinaten erweist sich als Glücksfall. Auch diese 355 m2 große Anlage ist in sehr gutem Zustand und liegt so versteckt, dass kein zufälliger Spaziergänger oder Pilzsammler auf den Eingang treffen dürfte. Es handelt sich hier um ein einetagiges Bauwerk mit zwei Zugangsbauten, wovon jedoch nur noch eines begehbar ist. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch der zweite Eingang in sich zusammengefallen ist. Auch hier sind noch große Teile der Filteranlage erhalten und geben hervorragende Fotomotive ab.

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Wir bedanken uns herzlich bei www.sperrgebiet.eu für die Nutzungserlaubnis der beiden Grundrisse der Bunkeranlagen!

Freitagabend, Altes Lager, 33 U 362035 5764532

Die Ortschaft Altes Lager birgt eine Vielzahl an Highlights und aufgrund des fortgeschrittenen Tages müssen die drei Helden eien schnelle Entscheidung treffen. So fällt der Entschluß, nahe am Fußballplatz der Sportgemeinschaft blau-weiß Altes Lager e.V.  in das Einsatzgebiet einzusickern. Bereits bei der ersten Erkundungsfahrt um das Areal machen die Männer eine Feststellung, die ihnen prompt ein breites Grinsen in die müden Gesichter zaubert: das Gelände wird von einem Sicherheitsdienst bewacht.

Die Aufklärung der Gebäude gestaltet sich als schwierig, fast alle Zugänge in Keller und Erdgeschoß sind verschlossen. Was die Männer natürlich nicht daran hindert, sich einen Eingang weiter oberhalb der Erdkruste zu suchen. Als eine besondere Herausforderung stellen sich die Treppen in den Gebäuden heraus, die nur noch aus staubigen Betonrampen bestehen und keinerlei Stufen mehr aufweisen. Reibungskletterei der besonderen Art. Mit Ausnahme eines Theaters bergen die begehbaren Gebäude keine nennenswerten highlights, so dass die drei Explorer sich einen gemütlichen Schlafplatz auf einem Dachboden mit Sicht auf den Fußballplatz suchen, um den gemütlichen Teil des Abends bei Dosesuppe und trockenem Brot zu begehen. Vom Sportplatz hallen bis zum Einbruch der Dunkelheit die russischen Wortfetzen zweier ballspielender Halbwüchsiger zum Lagerplatz der Männer hinauf, was eine sorgsame Lichtdiszipin erforderlich macht und für eine angemessene akustische Kulisse sorgt. Die Nacht ist ruhig, das Frühstück ebenso spartanisch, wie das Abendessen. Der Rückweg zum M.F.E.L. (Bezeichnung des Einsatzfahrzeuges im Mutter Fährt Einkaufen Look) über die treppenlosen Treppenhäuser gestaltet sich einfacher, als der Aufstieg. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass keine Aufklärung durch den Wachdienst stattfindet ...

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Samstagmittag, Heeres-Munitionsanstalt Jüterbog, 33 U 359847 5766940

Der letzte Tag bricht an. Die harten Seelen der Männer sind bereits überfrachtet mit Schutt und Trümmern der letzten Tage. Nicht, dass sich jemand etwas anmerken ließe, aber ein Marsch in der Natur mit nur sporadisch auftauchenden Gebäuden kommt den drei Helden gerade recht.

Auch diese Anlage blickt auf eine lange Geschichte seit 1896 als Nebendepot des Artilleriedepot Spandau zurück. Doch das Bild, das sich bietet, unterscheidet sich nicht von denen der letzten Tage. Einzig allein die Propeller des 2009 gebauten Windparks sorgen mit ihren fröhlich im Wind surrenden Rädern für eine willkommene Abwechslung.

Der lange Marsch über das Gelände ist relativ ereignislos. Bis auf ein paar Cacher treffen die Männer keine Menschenssele, auch die Gebäude können nicht als Highlight der letzten drei Tage durchgehen. Den Anwärter plagen seit einiger Zeit Fußprobleme, kein Wunder, bei dem Schuhwerk eines großen deutschen Fernreiseveranstalters (Y). Dass er diese Strapazen bis zu dieser Stunde überhaupt klaglos ertragen konnte, bringt ihn seinen zweiten Anwärterstern mit Lichtgeschwindigkeit näher.

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In der Nähe des alten Schießplatzes, der nun vom örtlichen Schützenverein nachgenutzt wird, treffen die Männer auf ein Gebäude, das in seiner Bauart dem Tower auf der Halbinsel Wustrow recht ähnlich ist. Spontan beschließen sie, auf dem Dach des Gebäudes ihre letzte Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Der Ausblick auf die ausgedehnten Birkenwälder und das Zwitschern der Vögel ist einfach zu charmant, um die folgende Nacht wieder auf einem schmutzigen Dachboden zu verbringen. Aber es ist erst früher Nachmittag, an das Ausrollen einer Isomatte können die Männer noch nicht im Traum denken. Der Tag muss gepflückt werden und so machen sie sich auf in die Garnisonsstadt Jüterbog, um dort noch einmal ein wenig im Dreck zu wühlen ...

Jüterbog ist für den ambitionierten Lost-Place-Touristen auf jeden Fall eine Reise wert. Die Tatsache, dass zerfallene Ruinen von bewohnten und sanierten Häusern nur durch eine schmale Kopfsteinpflasterstraße getrennt werden, hinterlässt einen bizarren Eindruck. Die Gebäude sind gigantisch, teilweise gibt es Keller unter dem Keller und die Nähe zur Zivilisation setzte dem Vandalismus noch einmal ein paar Qualitätsstufen mehr auf. Wie immer entstehen zahllose Fotos von Dreck in allen Lebenslagen und Froschmann Rehlein gelingt es sogar mit Hilfe von Froschmann Rabes neuem F.D.W.S. (Froschmännliches Demontage Werkzeug Set), in einer Waschküche die einzige vollständig intakte Deckenlampe für eine Nachnutzung in seinem HQ zu bergen. Was für ein Schatz! Eine Lampe aus einem Keller in Jüterbog in der froschmännlichen Speisekammer. Das entschädigt für all die Schmerzen und Entbehrungen der letzten Tage!

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Die Dämmerung naht, als die Männer beim Tower eintreffen und ihren Schlafplatz vorbereiten. Die Natur bietet eine Fülle an Brennstoff, so dass auf das Lagerfeuer an diesem Abend nicht verzichtet werden muss. Optimale Bedingungen, um mal wieder ein Stückchen Fleisch über der Glut zu garen. Bei der Brennholzbeschaffung findet Rabe noch den Kopf eines RPG (Rutschnoi Protiwotankowy Granatomjot = Panzerabwehr-Granatwerfer), der aber zur Nahrungszubereitung nicht mehr taugt. Bei einem Becher Rotwein-Cola und einer Vorlesung durch Froschmann Rabe aus dem mitgeführten Zombie-Survival-Guide geht der Abend zuende, die letzen Vögel singen ihr müdes Lied und nur das Rauschen der Windkraftanlage wird die Männer durch ihren ruhigen Schlaf begleiten ...

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